DELEishockey

Beginn der verkürzten DEL-Playoffs: 8 Teams kämpfen um den Titel

April 20, 2021

Die deutsche Eishockey-Liga geht in die heiße Phase: Mit den Viertelfinal-Duellen startet das Playoff der verkürzten Corona-Saison. Und zwei Klubs sind die großen Favoriten auf den Titel.

Auf den letzten Drücker sicherten sich die Iserlohn Roosters und die Straubing Tigers die letzten beiden Tickets für die Playoffs der aktuellen DEL-Saison. Ab Dienstag kämpfen acht Teams im K.O.-Modus um den Titel. In einer Best-of-3-Serie – findet die Spielzeit doch aufgrund von Corona in einem verkürzten Modus statt. Alle Spiele finden am selben Tag statt und auch grundsätzlich geht es Schlag auf Schlag: Spätestens am 7. Mai steht der neue deutsche Eishockey-Meister bereits fest. Die Viertelfinal-Duelle, die am 20. April beginnen, sind schon spätestens am Samstag Geschichte. Wir haben den Überblick über die Spiele:

Adler Mannheim – Straubing Tigers

0,011 Punkte entschieden am Ende für Straubing und gegen die Schwenninger Wild Wings. Aufgrund der besonderen Coronaregelungen stieg damit ein Team auf, das sogar einen Punkt weniger als der direkte Konkurrent auf dem Konto hatte. Nicht nur deshalb sind die Adler Mannheim in diesem Duell der klare Favorit – der siebenfache DEL-Meister dominierte in der Südgruppe die Hauptrunde, alle acht Spiele gegen die größten Konkurrenten München und Ingolstadt konnten gewonnen werden.

Eisbären Berlin – Iserlohn Roosters

Der zweite aktuelle DEL-Rekordmeister, die Eisbären Berlin (ebenfalls 7 Titel), präsentiert sich seit Saisonbeginn in ähnlich starker Form wie die Adler. Auch im direkten Duell mit den Mannheimern konnten sich die Hauptstädter einmal durchsetzen. Die Generalprobe am Wochenende ging gegen Augsburg mit 5:6 nach Penaltyschießen verloren. Und trotzdem gilt gegen die in der Hauptrunde viertplatzierten Roosters: Die Eisbären sind Favorit. Doch auch die Roosters sind nicht zu unterschätzen, haben sie doch mit Joseph Whitney (45 Punkte) und Casey Baley (44) die beiden besten Scorer der Liga in ihren Reihen. Nur Jason Akeson (45) sammelte ähnlich fleißig Tore und Vorlagen, aber seine Kölner Haie schafften dein Einzug ins Playoff nicht.

Red Bull München – ERC Ingolstadt

Die München waren zusammen mit den Adlern das dominante Team der vergangenen Jahre. Dass die Berliner heuer mehr Punkte sammelten im Grunddurchgang als die Bullen, liegt wohl vor allem daran, dass die Südgruppe stärker besetzt war als jene im Norden. 4:1 und 5:0 schlugen die Bayern die Hauptstädter im direkten Duell. Nun geht es aber für München ohnehin erstmals gegen Ingolstadt um den Einzug ins Halbfinale. Und die Ingolstädter entpuppten sich in dieser Spielzeit bisher nahezu als Angstgegner: drei der vier Duelle ging an den ERC. Diese Quote würde für einen Aufstieg ins Semifinale reichen.

Pinguins Bremerhaven – Grizzlys Wolfsburg

Eigentlich sind die Pinguins eher die Außenseiterrolle gewohnt, gegen die Grizzlys gelten die Bremerhavner allerdings als Favorit. Denn wie Ingolstadt gegen München konnten auch die Seestädter drei der vier Aufeinandertreffen mit dem nunmehrigen Playoff-Gegner für sich entscheiden. Außerdem sammelten die Wolfsburger in der Hauptrunde zehn Punkte mehr als die Pinguins. Der DEL-Verein mit dem kleinsten Etat könnte also für eine weitere kleine Sensation sorgen und die Runde der letzten Vier erreichen.