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Diese Top-Elf wird uns bei der EURO fehlen

Juni 4, 2021Juni 11th, 2021

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Die Europameisterschaft steht vor der Türe und gefühlt nimmt ohnehin halb Europa daran teil. Doch einige Nationen haben die Qualifikation für das Großereignis verpasst und müssen zuschauen. Darunter auch einige namhafte Stars. Die Top-Elf der Nicht-Qualifizierten.

Jan Oblak (Slowenien)

Slowenien schaffte es diesmal nicht zur EM. Bitter für Jan Oblak, der weltweit zu den besten Torhütern zählt. Bei Atletico Madrid wurde Oblak spanischer Meister und absolvierte jedes mögliche Liga-Spiel in dieser Saison. Auch im Nationalteam ist Oblak ein Führungsspieler. In Slowenien trat er in die Fußstapfen von Samir Handanovic, der als Stammspieler mit Inter Mailand Meister wurde. Aus den vier Topligen ist damit nur Manuel Neuer als amtierender Meister und Stammtorwart bei der EM. Für Ederson von Manchester City ist eine Teilnahme mit Brasilien natürlich unmöglich.

Stefan Savic (Montenegro)

Auch Stefan Savic wurde mit Atletico spanischer Meister und fährt nicht zur EM. Der rustikale Innenverteidiger hat sich unter Diego Simeone einen Namen gemacht. In seiner Karriere war er davor auch schon für Manchester City und den AC Florenz aktiv. Bei einem Großereignis war Savic aber noch nie dabei, weil er sich mit Montenegro noch für keines qualifizierte.

Berat Djimsiti (Albanien)

Mit Atalanta Bergamo überraschte Berat Djimsiti in den letzten zwei Jahren so einige Teams. Der Albaner ist in Bergamo zu einem wichtigen Spieler gereift und ist auch im Nationalteam eine tragende Figur. Nach der Qualifikation zur EM 2016, gelang es Albanien diesmal aber nicht dieses Kunststück zu wiederholen. So muss sich Djimsiti mit seinen albanischen Kollegen die EM vor dem Fernseher ansehen.

Kostas Manolas (Griechenland)

Wir bleiben in der Serie A. Dort ist Manolas einer der bekanntesten Innenverteidiger. Erst bei AS Roma und nun schon seit zwei Jahren bei Napoli. Seinen Zenit hat er gefühlt schon ein wenig überschritten, auch im griechischen Nationalteam spielte er vor zwei Jahren das letzte Mal. Unabhängig davon sind die Griechen aber diesmal zum Zuschauen verdammt. Der Europameister von 2004 schaffte es nicht sich zu qualifizieren. Manolas fehlt dem Großereignis somit auch.

Miralem Pjanic (Bosnien und Herzegowina)

Einer der besten Freistoßschützen der Welt wird bei der EM wohl vermisst werden. Barcelonas Miralem Pjanic ist in Bosnien ein Taktgeber für das Spiel. Zur EM-Endrunde konnte er seine Nation aber nicht führen. Die WM 2014 bleibt für Pjanic also bislang das Karriere-Highlight im Nationalteam.

Sergej Milinkovic-Savic (Serbien)

Vor ein paar Jahren schaffte Milinkovic-Savic den Durchbruch in der Serie A und wurde schnell mit allen Topclubs in Verbindung gebracht. Mittlerweile wurde es ruhiger um den großgewachsenen zentralen Mittelfeldspielervon Lazio Rom. 18 Scorerpunkte in der Liga und das Erreichen des Achtelfinales in der Champions League können sich aber durchaus sehen lassen. Mit dem serbischen Team wartet er allerdings noch auf einen größeren Erfolg. Voraussetzung wäre zumindest eine Qualifikation für ein Großereignis zu schaffen. Das gelang für die EM 2021 nicht.

Filip Kostic (Serbien)

Blickt man den serbischen Kader etwas genauer an, kommt größeres Unverständnis über deren Nicht-Qualifikation auf. Spieler wie etwa Filip Kostic verfügen zweifelsfrei über die Qualität eine Mannschaft zu einer Endrunde zu bringen. So muss auch der linke Außenbahnspieler von Eintracht Frankfurt zusehen, wie sich andere Nationen den Titel ausmachen.

Martin Ödegaard (Norwegen)

Das einstige Wunderkind Martin Ödegaard hat sich mittlerweile im internationalen Spitzenfußball eingefunden. Als Leihgabe war er in dieser Saison für Arsenal unterwegs und sammelte Spielpraxis. Besonders bei seiner vorherigen Leihstation Real Sociedad wusste der Norweger zu überzeugen. Norwegen scheiterte in der Qualifikation, doch viele junge Spieler befinden sich am eindeutig aufsteigenden Ast. Gut möglich, dass diese EM die letzte ohne Norwegen für längere Zeit ist.

Henrikh Mkhitaryan (Armenien)

Noch nie schaffte es Armenien zu einem internationalen Großereignis. 2012 und 2014 verpasste die Kaukasusrepublik diese Sensation nur hauchdünn. Mkhitaryan ist Rekordtorjäger seines Landes und im internationalen Fußball bereits ein großer Name. Bei der AS Roma erlebte der 32-Jährige seinen zweiten Frühling und scorte wie zu Dortmunder Zeiten. Bei der EM fehlt der Offensivspieler allerdings.

Erling Braut Haaland (Norwegen)

Die Alarmglocken haben wohl schon geschrillt als Martin Ödegaard genannt wurde. Bei den Norweger wächst mit Haaland wohl ein zukünftiger Weltstar heran, der schon im zarten Alter von 20 Jahren ein absoluter Leistungsträger beim BVB ist. Haaland wird mit Sicherheit irgendwann bei einem Großereignis am Start sein, diesmal muss er zusehen. Und wer den ehrgeizigen Stürmer kennt, der weiß, gerne schaut er nicht nur zu.

Edin Dzeko (Bosnien und Herzegowina)

Ein absoluter Fix-Bestandsteil der Serie A. Edin Dzeko kickte in Deutschland, in England und nun seit sechs Jahren in Italien und eines hat er überall gezeigt. Nämlich, dass er Tore wie am Fließband schießen kann. Mit Bosnien verpasste er die EM und komplettiert damit die Topelf der nichtqualifizierten Spieler. Eine Auswahl, die sich durchaus sehen lassen kann.

Die Topelf zusammengefasst: Oblak – Savic, Manolas, Djimsiti – Kostic, Milinkovic-Savic, Pjanic, Mkhitaryan, Ödegaard – Haaland, Dzeko

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