Europa League

Europacup-Start für Austria Wien, Servette Genf und FC Basel

Juli 22, 2021

Drei Klubs aus Österreich und der Schweiz starten heute in die Conference League Qualifikation. Insgesamt 49 Spiele stehen auf dem Programm.

Schon Dienstag und Mittwoch standen einige Spiele der zweiten Runde der Conference League Qualifikation auf dem Programm. Der Großteil – insgesamt 49 Duelle – stehen am heutigen Donnerstag auf dem Programm.

Und wären deutsche Klubs noch nicht im Einsatz sind, wird es heute Abend für einige Vertreter aus Österreich und der Schweiz bereits ernst.

Erste Prüfung für die Wiener Austria

So trifft etwa Austria Wien auf den isländischen Klub Breidablik. Die Österreicher sind klarer Favorit – auch, wenn man die Vorsaison nur als achtbeste Mannschaft des Landes beenden konnte und sich erst im Play-off gegen TSV Hartberg und den Wolfsberger AC durchsetzte und den letzten internationalen Startplatz ergattern konnte.

Aber seitdem ist einiges passiert, unter anderem schwingt ein neuer Trainer das Zepter. Manfred Schmid (zuletzt beim 1. FC Köln) ist zurück bei der Austria, wo er 2012/13 Co-Trainer unter Peter Stöger war.

Aber alleine ein Blick auf die Marktwerte bei transfermarkt.de zeigt die Rollenverteilung. Die Österreicher haben einen Kaderwert von 18 Millionen, die Isländer von weniger als drei Millionen.

Servette mit schwerem Los

Aus der Schweiz sind Servette und der FC Basel im Einsatz. Die Genfer haben gleich einen ganz harten Gegner erwischt – Molde FK. Die Norweger schieden in der letzten Saison erst im Achtelfinale der Europa League aus.

Nimmt man den Marktwert, sind die Schweizer Favorit. Mehr als 23 Millionen Euro soll der Kader von Servette wert sein. Der von Molde keine 14 Millionen. Dass der Kadertwert aber keine Rolle spielt, haben die Norweger bereits im Vorjahr bewiesen.

Basel klarer Favorit

Den FC Basel würde man eher in der Champions League Gruppenphase verorten als in der zweiten Qualifikationsrunde zur Conference League. Doch die ganz großen Zeiten der Rot-blauen sind vorbei, inzwischen sind die Young Boys das Maß der Dinge in der Schweiz. Im Vorjahr wurde Basel mit 31 (!) Punkten Rückstand Zweiter.

Auf den Marktwert der Basler hat das keinen großen Einfluss, der Kader ist immer noch knapp 47 Millionen Euro wert. Da kann der Gegner aus Albanien nicht mithalten. Rund vier Millionen Euro sollen die Spieler von FK Partizani wert sein, die sich in der ersten Qualirunde gegen FK Sfintul Gheorghe Suruceni aus Moldawien mit gesamt 8:4 durchsetzen konnten.

Wer ist noch im Einsatz?

Einige Klubs, die man durchaus aus der Champions und Europa League kennt, müssen heuer in der Conference League Quali ran, etwa NK Maribor (gegen Hammarby), Maccabi Haifa (gegen Dinamo Tiflis), Maccabi Tel Aviv (gegen FK Sutjeska), AEK Athen (gegen Velez Mostar), KAA Gent (gegen Valerenga), Feyenoord (gegen Drita Gjilan), Rosenborg (gegen FH Hafnarfjördur) oder der FC Kopenhagen (gegen Torpedo-BelAZ Zhodino).

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