BundesligaFussball

Die 5 wichtigsten Fragen zum 26. Bundesliga-Spieltag

März 13, 2020März 12th, 2021

Ist der geringere Heimvorteil für den BVB sogar ein Vorteil?

Durchschnittlich mehr als 70.000 Zuseher verfolgten das Revierderby in den letzten Jahren live im Stadion. Diesmal werden einzig und allein die Anweisungen der Trainer anstatt der lautstarken Fangesänge zu hören sein. Der Heimvorteil für Dortmund ist daher nicht wirklich ausgeprägt vorhanden. Allerdings war dieser in den vergangenen Revierderbies ohnehin nicht ausschlaggebend. Seit November 2015 wartet der BVB auf einen Heimerfolg gegen Schalke 04. Die Gäste aus Gelsenkirchen könnten in der ewigen Bilanz bei den Bundesliga-Siegen im Revierderby mit den Schwarz-Gelben gleichziehen. Der BVB hält aktuell bei 33 Derby-Siegen, Schalke bei 32.

Findet Markus Gisdol endlich ein Rezept gegen Mainz?

Blickt man auf die Tabellensituation, dürfte man meinen, dass Köln im brisanten Duell mit Mainz 05 diesmal als Favorit zu sehen ist. Doch für Köln-Trainer Markus Gisdol waren die Mainzer noch immer ein harter Brocken. In acht Spielen als Trainer gegen Mainz holte Gisdol nur einen Sieg und musste sogar vier Niederlagen einstecken. Mut macht dem Köln-Coach aber die Tatsache, dass Mainz bereits seit 17 Jahren auf einen Auswärtssieg in Köln wartet. Damals fand das Duell allerdings in der 2. Bundesliga statt, Trainer des FSV Mainz 05 war zu diesem Zeitpunkt übrigens Jürgen Klopp. Apropos Trainer: Für zusätzliche Brisanz ist auch deshalb gesorgt, weil Gisdols Vorgänger Achim Beierlorzer erstmals als Mainz-Coach auf seinen Ex-Club trifft.

Hält die Andersson-Serie auch gegen Bayern?

Erst einmal trafen Union Berlin und der FC Bayern in der Bundesliga aufeinander. Die Aussagekraft sämtlicher Statistiken auf das direkte Duell sind somit nicht wirklich aussagekräftig. In München feierte Bayern einen 2:1-Erfolg. Aufzupassen gilt es für den Rekordmeister diesmal vor allem auf Sebastian Andersson. Der schwedische Mittelstürmer traf in den letzten drei Ligaspielen in Serie und zeigt sich in toller Form. Mit elf Saisontoren ist Andersson auch der gefährlichste Union-Torjäger und möchte seine Serie gegen den FC Bayern fortsetzen.

Kostet die Europa League der Eintracht zu viel Substanz?

Eintracht Frankfurt ist an diesem Spieltag zuhause gegen Borussia Mönchengladbach gefordert. Der Europa League-Einsatz der Eintracht kostete aber sicherlich Kraft. Nur drei Ligaspiele konnte Frankfurt im Rahmen einer Europa League- oder Qualifikations-Woche gewinnen, zwei Mal gab es eine Punkteteilung und ganze sechs Niederlage setzte es für die Hütter-Elf. Auf einen Eintracht-Sieg in der Bundesliga wetten nach einem Europacup-Auftritt wohl nur die wenigsten.

Ein Fall für Ibisevic?

Sowohl für Hoffenheim als auch für Hertha BSC war, beziehungsweise ist, Vedad Ibisevic als Torjäger unterwegs. Nun treffen die beiden Clubs, die womöglich die erfolgreichsten Stationen des Vedad Ibisevic waren, aufeinander. Ibisevic selbst erzielte in Spielen zwischen Hoffenheim und der Hertha fünf Tore. Genauso wie Andrej Kramaric und Sead Salihovic. Damit sind diese Drei jene Spieler die historisch gesehen in diesem Duell die meisten Treffer erzielen konnten.